Marseille Kaserne: Bürgermeisterin Hansen zur Standortentscheidung des Bundesverteidigungsministers

01.11.2011

Bürgermeisterin Andrea Hansen erklärt zur Standortentscheidung von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière:


„Die Marseille Kaserne bleibt: Das ist die besonders wichtige Nachricht, nicht nur für Uetersen, sondern für die gesamte Region. Wir alle wissen aber, dass die Bundeswehr mit Modernisierungsschritten auf die geänderten Rahmenbedingungen reagieren muss. So schmerzhaft Härten sind, auch in Appen - ich bin froh, dass wir heute nicht wie andernorts in Schleswig-Holstein über die Umnutzung von leeren Stützpunkten reden müssen. 
 

Da Schleswig-Holstein das Land mit der höchsten Dichte an Dienstposten und der höchsten Dichte an Einschnitten ist, sollten wir alle froh sein, dass unsere Kaserne gut sichtbar auf der Landkarte der Metropolregion erhalten bleibt. Ich gehe davon aus, dass beim Umbau sozialverträgliche Maßnahmen erfolgen werden.

 

Die Bundeswehr ist hier in dieser Region keine Insel, sie ist gut vernetzt mit den Kommunen.

Wir wissen, welche Ausbildungsleistung in der Unteroffiziersschule der Luftwaffe erbracht wird. Und wir wissen natürlich auch, dass die Kaserne für die Wirtschaftskraft der Region durchaus eine Bedeutung hat - das reicht von der Kaufkraft der Soldaten über die Aufträge für unsere Handwerksbetriebe bis zu Familien, die hier gegründet werden. Und dann sind da natürlich auch die zahllosen guten Kontakte, die wichtigen Appener Gespräche und die vielen positiven Beiträge im täglichen Miteinander, etwa im Familien-Bündnis.

 

Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Oberst Kuhle."

 

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